Lernateliers 

Lernateliers sind Kurse zum eigenständigen Arbeiten in der E-Phase. Wir raten grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern, die Lernateliers zu besuchen. Sie zählen zum verbindlichen Unterricht. Eine betreuende Lehrkraft berät und begleitet die Schülerinnen und Schüler bei Ihrem Arbeitsprozess, der möglichst eigenständig geplant und ausgewertet wird. Es findet dort kein Nachhilfeunterricht statt.

Jedem Lernatelier ist eine Lehrkraft zugeordnet. Gemeinsam mit diesen setzen sich die Schülerinnen und Schüler Arbeitsschwerpunkte für ein Halbjahr. Die Lehrkräfte helfen, unterstützen und begleiten die individuellen und eigenständigen Lernprozesse unter Verwendnung geeigneter Arbeitsmaterialien.

Lernateliers gibt es für Mathematik und für Sprachförderung. Zu Beginn der E-Phase finden Eingangsdiagnosetests statt, die die individuellen Potenziale und Bedarfe aufzeigen. Die Testergebnisse dienen als Grundlage für die Einteilung der Lernateliers.

Falls der Eingangsdiagnosetest Deutsch einen besonderen Förderbedarf in diesem Fach aufzeigt, findet eine Zuweisung zu einem speziellen Lernatelier statt. Hier erhalten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, auf Grundlage von individuellen Förderplänen ein spezifisches Training zu absolvieren.

Nach einem weiteren Diagnosestest gegen Ende des ersten Halbjahres wird gemeinsam überlegt, ob der Wechsel in ein anderes Lernateliers oder eine Weiterarbeit im bisherigen für das zweite Halbjahr anzuraten ist.

Alternativ zum Lernateliers kann auch ein weiteres Fach gewählt werden. Dies kann Informatik, eine weitere Fremdsprache, eine weitere Naturwissenschaft, oder ein zweites Fach aus dem Bereich Kunst, Musik und Darstellendes Spiel sein.

Mit dem regelmäßigen Besuch der Lernateliers oder des weiteren Fachs werden zwei der 34 Unterrichtsstunden abgedeckt, die in der Einführungsphase mindestens verbindlich belegt werden müssen.

Der Besuch eines Lernateliers und die Wahl eines weiteren Faches ist prinzipiell möglich, sollte aber gut überlegt werden.