Written by Freitag, 20 Oktober 2017 12:45

Frankfurter Schulen: Erstmals mietet die Stadt ein früheres Bürogebäude an und richtet darin Klassenzimmer ein

Frankfurt Die Neue Gymnasiale Oberstufe kommt ihrem künftigen Standort im Gallus ein Stück näher: Für die nächsten Jahre zieht sie nach Bockenheim. Das schafft Platz für zwei weitere Schulen.

Frankfurter Neue Presse vom 7.10.2017 von Inga Ianovic

Das ehemalige Bürogebäude in der Voltastraße: Hier wird die Gymnasiale Oberstufe untergebracht. Bild: Leonhard Hamerski

Wenn in Sachen Schule mal eine Entscheidung fällt, dann geht alles schnell. So auch jetzt: Gestern hat der Magistrat den Mietvertrag für ein Gebäude an der Voltastraße in Bockenheim abgesegnet, schon in einem halben Jahr soll dort die Neue Gymnasiale Oberstufe den Unterricht aufnehmen.

„Ein paar Umbauten müssen wir natürlich machen, die Verkabelung muss erneuert, Fachräume müssen eingebaut werden, aber im Prinzip ist das Gebäude sofort nutzbar“, versichert Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Tatsächlich beherbergte das frühere Bürogebäude an der Volta-, Ecke Kuhwaldstraße bereits eine Schule: Erst war dort die private Mundanis-Schule ansässig, dann übernahm die „Erasmus Frankfurter Stadtschule“, die darin zuletzt neben ihrer Grundschule auch noch die fünfte Klasse des neu gegründeten Gymnasiums beschulte. Im Sommer war die Privatschule ins Ostend gezogen, hat dort die Räume der „School of Finance“ übernommen – und so in Bockenheim Platz für die Stadt gemacht.

Gut eineinhalb Millionen Euro wird es diese nun trotzdem noch kosten, das Gebäude für ihre Zwecke umzubauen und mit den nötigen Fachräumen auszustatten. Die Höhe der Miete bezeichnen die städtischen Verhandlungsführer als „fair und angemessen“.

IGS Riedberg wird gebaut

Mit dem Mietvertrag, über den diesmal auch die Stadtverordneten befinden werden, können laut Weber noch weitere Raumprobleme gelöst werden: „Wenn die Gymnasiale Oberstufe vom Riedberg nach Bockenheim umgezogen ist, können wir dort die Container abbauen und mit dem Neubau für die IGS Riedberg beginnen. Die Container werden wiederum im Rebstock neu aufgebaut, so dass dort im Sommer ein weiteres Gymnasium starten kann“, kündigte die Stadträtin an.

Alix Puhl, Vorsitzende des Stadtelternbeirates, weiß sogar noch zwei weitere Schulen, denen mit dem angekündigten Umzug der offiziell zur Max-Beckmann-Schule gehörenden Oberstufe geholfen ist: „Damit gibt es eine gut erreichbare weiterführende Schule, auf der die Kinder der beiden neuen Gesamtschulen in Niederrad und Sachsenhausen das Abitur machen könnten.“ Für die 2013 eröffnete Oberstufe sei es zudem wichtig, in ihrem Quartier anzukommen. „Die Schule braucht Kontakte in ihrem Stadtteil, etwa um Betriebe für Praktika zu gewinnen. Das ging vom Riedberg aus schlecht“, gibt Puhl zu bedenken.

Wichtig ist die neue Adresse zuallererst aber fürs Oberstufengymnasium selbst. Dafür nimmt die Schulleitung, die in die Verhandlungen zum Mietvertrag mit einbezogen war, auch in Kauf, dass sie mit ihren 500 Schülern im ersten Quartal 2018, also im laufenden Schuljahr umziehen soll. Es wird ohnehin nicht der letzte Umzug sein, denn nach wie vor besteht der Plan, im Gallus einen „Bildungscampus“ zu errichten und für die Neue Gymnasiale Oberstufe unweit der Paul-Hindemith- und der Hellerhofschule ein Gebäude zu errichten. „Dafür hat die sogenannte Planungsphase Null begonnen, dazu gehören Bedarfsermittlung und Bürgerbeteiligung. Wir brauchen also noch fünf, sechs Jahre bis der Neubau steht“, sagte Weber.

Der Mietvertrag für die Voltastraße ist allerdings für mindestens zehn, bei Bedarf sogar zwanzig Jahre abgeschlossen. „Wir werden das Gebäude nach dem Auszug der Oberstufe für Auslagerungen oder Neugründungen nutzen“, so Weber. Zufrieden sei sie, dass nun für insgesamt drei Schulen die Zukunft zumindest mittelfristig geklärt sei.

Büros zu Klassenräumen

Die Integrierte Gesamtschule Riedberg, die es erst seit diesem Sommer gibt und in einem provisorischen Bau aus Holzcontainern logiert, weiß nun, dass ihr versprochener Neubau wirklich kommt. Zudem können Stadt und Land die Planungen für ein weiteres Gymnasium schneller vorantreiben, da nun feststeht, dass die Schule am Tag der geplanten Eröffnung auch ein Dach über dem Kopf haben wird.

Das sollte auch für eine weitere Integrierte Gesamtschule gelten, die ebenfalls zum nächsten Schuljahr neu starten soll. „Auch hier sind wir in Verhandlungen über ein Bestandsgebäude“, verriet Weber. Sie hoffe auf einen baldigen Vertragsabschluss.

„Die Anmietung des ursprünglich für Bürozwecke errichteten Gebäudes zeigt, dass auch durch die Umnutzung von Gebäuden privater Bauherren kurzfristig zusätzliche Schulflächen gewonnen werden können. In Anbetracht des hohen Bedarfs an Schulgebäuden sollten wir diese Möglichkeit häufiger nutzen“, erklärte dazu der für Liegenschaften zuständige Stadtrat Jan Schneider (CDU). Das setzt allerdings voraus, dass sich das auch Immobilieneigentümer vorstellen können und der Stadt Gebäude anbieten.

Freitag, 20 Oktober 2017 12:23

Schulen ziehen um

Die Gymnasiale Oberstufe soll vom Riedberg nach Bockenheim ziehen – das hat Folgen für andere Gymnasien und Gesamtschulen in Frankfurt.

Frankfurter Rundschau vom 7.10.2017 von Sandra Busch

Ein Mietvertrag – drei gelöste Schulprobleme. Auf diese kurze Formel kann die Nachricht von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) und Baudezernent Jan Schneider (CDU) gebracht werden, das Gebäude in der Voltastraße 1 in Bockenheim ab Dezember anmieten zu wollen. Denn diese Entscheidung sichert die Zukunft von gleich drei Frankfurter Schulen: Ein Standort für die Neue Gymnasiale Oberstufe (NGO) ist gefunden, die nun ihre Container an das geplante Gymnasium West abgeben kann und ihren Platz auf dem Riedberg frei macht für die IGS Kalbach-Riedberg.

Drei große Sorgen weniger, für die Dezernenten und Schulgemeinden. Denn die NGO hätte in ihren Containern auf dem Riedberg nur bis 2019 bleiben können. Dann sollte Platz gemacht werden für einen Neubau der IGS Kalbach-Riedberg, die provisorisch in der Nähe untergebracht ist. Doch an ihren endgültigen Standort im Gallus hätten die 470 Schüler nicht ziehen können: Der geplante Bildungs-campus Gallus ist erst in Planung, „in fünf bis sechs Jahren kann dort frühestens eingezogen werden“, sagt Weber. „Im neuen Domizil kann die NGO ohne Zeitdruck bleiben.“

Umzug im ersten Quartal 2018

Der Umzug soll im ersten Quartal 2018 stattfinden. Nur wenig muss in dem Gebäude umgebaut werden. Zwar ist es ursprünglich als Bürokomplex errichtet, zuletzt aber bereits als Schule genutzt worden. Die private Mundanis-Schule hatte dort ihr Quartier. Für Stadtrat Schneider zeigt sich an der Anmietung des ehemaligen Bürohauses, dass durch „die Umnutzung von Gebäuden privater Bauherren kurzfristig zusätzliche Schulflächen gewonnen werden können“. In Anbetracht des hohen Bedarfs an Schulgebäuden „sollten wir diese Möglichkeit öfter nutzen“.

Marcus Bohnenberger vom Leitungsteam der NGO kann den Umzug kaum erwarten. „Es ist gut, dass die unklare Standortsituation nun geklärt ist“, sagt er. Auch sei man froh, nicht noch jahrelang in Containern bleiben zu müssen. Die Elternschaft ist über den Umzug der Oberstufe ebenfalls erleichtert. „Sie kommt dem Gallus näher, kann sich dort schon ein Netzwerk aufbauen“, sagt Stadtelternbeirätin Alix Puhl. Außerdem liege sie zentraler und sei gut aus ganz Frankfurt zu erreichen. „Der Umzug ist auch ein Signal für die neuen Schulen IGS Süd und KGS Niederrad, die ohne Oberstufe sind“, sagt Puhl. Nun sei der Anschluss für diese Schüler gewährleistet. „Viele Eltern haben nicht daran geglaubt, dass die Oberstufe tatsächlich näher ziehen wird.“

Der Mietvertrag für das Gebäude läuft über zehn Jahre, und kann auf 20 Jahre verlängert werden. Der Magistrat hat den Umzug am Freitag beschlossen, die Stadtverordneten sollen im November dem Mietvertrag zustimmen. „Die Lage ist sehr gut, die werden wir auch später gut gebrauchen können“, sagt Weber. Für Auslagerungen und Neugründungen von Schulen etwa. Der Quadratmeterpreis beträgt 12,40 Euro. „Das wird auch in 20 Jahren noch in Bockenheim ein günstiger Preis sein.“

Mit dem Umzug der NGO ist dann auf dem Riedberg Platz, um ein Gebäude für die IGS Kalbach-Riedberg zu errichten. Die geplante Erweiterung am provisorischen Standort sei nun vermutlich nicht mehr nötig“, sagt Weber. „So sparen wir Geld, weil wir direkt bauen können.“

Und zu guter Letzt hat das am Römerhof geplante Gymnasium West nun auch Räume: Es bekommt die Containeranlage der NGO. Ohne diese Pavillons wäre eine Eröffnung der Schule im nächsten Jahr fast unmöglich geworden. Neue Container bis dahin zu besorgen, „das hätten wir nicht geschafft“, sagt Weber. Dafür hätte die Zeit nicht gereicht. Nun sollen die Pavillons im April vom Riedberg an den Römerhof geschafft werden.

Erste Seite

Written by Mittwoch, 23 August 2017 21:48

Herzlich willkommen auf der Homepage der NGO!

Liebe Besucherin, lieber Besucher,
im Namen unserer Schulgemeinde begrüße ich Sie herzlich auf unserer Homepage. Auf diesen Seiten können Sie sich umfassend über unsere Schule und unsere pädagogischen Schwerpunkte informieren und erste Eindrücke gewinnen.

Die NGO wurde 2013 zunächst als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule gegründet, ehe sie 2017 im Rahmen der Schulgesetznovelle der Hessischen Landesregierung in die Eigenständigkeit überführt werden konnte. Bereits seit 2013 haben wir ein eigenständiges pädagogisches Konzept realisiert und umgesetzt. Der Schulstart erfolgte zunächst in einer Containeranlage am Frankfurter Riedberg. Im Laufe des Schuljahres 2017/18 wird die NGO in einen attraktiven und innenstadtnahen Übergangsstandort umziehen.
Bereits jetzt läuft das Beteiligungsverfahren für die Planung des endgültigen Standorts an. Dieser wird in den „Bildungscampus Gallus“ integriert und voraussichtlich 2026 bezogen werden können. Wir freuen uns als Schulgemeinde auf die Perspektive, diesen Schulneubau mitzugestalten.

Unser Schulkonzept nimmt besonderen Bezug zu der Schülerschaft eines Oberstufengymnasiums, die sich in erster Linie aus Schülerinnen und Schülern integrierter Gesamtschulen ohne eigene Oberstufe und Realschulen zusammensetzt. Die Vielfalt unserer Schülerschaft auf allen Ebenen empfinden wir als Bereicherung für das Zusammenleben und die Zusammenarbeit. Dabei ist unser vorrangiges Ziel, unsere Schülerschaft in drei Jahren auf das Landesabitur vorzubereiten und sie auf diesem Weg zu begleiten.

Wir arbeiten dabei als Kollegium in Teamstrukturen. So können wir individuelle Begabungen schneller erkennen und der Kompetenzentwicklung besser Rechnung tragen. Unsere globalisierte Wissensgesellschaft wird unseren Schülerinnen und Schülern auch in der Zukunft viele Neues abverlangen. Wir geben das nötige Rüstzeug mit auf den Weg, das für ein lebenslanges Lernen erforderlich ist.

Mit unserem Konzept der Einführungsphase gestalten wir den Übergang von der Mittelstufe in die Oberstufe fließend. Die für die Qualifikationsphase wichtigen Kompetenzen wollen wir fördern und weiterentwickeln. Die Vermittlung von Methoden zum Lernmanagement und die Entwicklung von Lernstrategien durch Lernberater in den Lernateliers unterstützen diesen Prozess dabei ebenso wie unsere Beratungstage. Man profitiert an der NGO auch von den Erfahrungen der Schülercoaches, die als Schülerinnen und Schüler der Q-Phasen ihre Erfahrungen und Empfehlungen an die Klassen der Einführungsphase weitergeben.

In der Qualifikationsphase liegt unser Augenmerk neben der Abiturvorbereitung auch auf der beruflichen Orientierung. Die Arbeit in den Profilen, die aus je drei Unterrichtsfächern gebildet werden, stärkt dabei den Gedanken des fächerverbindenden Arbeitens. Die Einbindung außerschulischer Kooperationspartner trägt zur Berufsorientierung und Förderung eines vernetzen interdisziplinären Denkens bei.

Genauere Informationen zu den von mir genannten Schwerpunkten erhalten Sie beim Stöbern auf der Homepage. Gerne informieren wir Sie auf unserem Tag der offenen Tür. Bitte wenden Sie sich bei Fragen auch direkt an uns.

Marcus Bohnenberger 
August 2017

Deutsch_Sprachförderung

Written by Mittwoch, 06 September 2017 10:19

Es gibt an der Neuen Gymnasialen Oberstufe verschiedene Angebote der Sprachförderung. Die nachfolgenden Kurse, die auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen, werden aktuell an der Neue Gymnasialen Oberstufe angeboten.

Lernatelier Deutsch

Lernatelier DaZ

Lernatelier LRS

LRS – AG

Deutsch_Abitur

Written by Mittwoch, 06 September 2017 10:18

Deutsch im Abitur

Das Fach Deutsch ist ein obligatorisches Prüfungsfach im Abitur. Je nachdem ob Deutsch als Grund- oder Leistungskurs belegt wurde, kann eine mündliche oder schriftliche Prüfung abgelegt werden. Unter nachfolgenden Links finden Sie weitere aktuelle Informationen zum hessischen Landesabitur im Fach Deutsch. Zudem können Sie sich verschiedene Dokumente direkt herunterladen.

Abiturerlass und Leseliste (2017)

Abiturerlass und Leseliste (2018)

Kerncurriculum gymnasiale Oberstufe (Deutsch)

Operatoren für das Fach Deutsch (Hessen)

Oberstufen- und Abiturverordnung (Stand: 2016)

Deutsch_Profilfach Deutsch

Written by Mittwoch, 06 September 2017 10:16

Profilfach Deutsch

An der Neuen Gymnasialen Oberstufe wird das Fach Deutsch sowohl als Grundkurs als auch als Leistungskurs angeboten. Als profilgebender Leistungskurs ist das Fach Deutsch obligatorisch an den Grundkurs Geschichte gebunden. Zudem kann zwischen den Grundkursen Darstellendes Spiel, Musik und Kunst gewählt werden. Das Profil steht unter der fachübergreifenden Thematik „Denken-Deuten-Darstellen“. Wer dieses Profil wählt, hat Interesse an intensiver Arbeit mit Texten, mündlicher und schriftlicher Kommunikation, Interpretation und Inszenierung sowie kulturellen und geschichtlichen Prozessen.

Deutsch

Written by Mittwoch, 06 September 2017 10:07

Informationen zum Unterrichtsfach Deutsch:

Profilfach Deutsch

Abitur

Sprachförderung

Exkursionen

Polnisch

Written by Donnerstag, 17 August 2017 08:00

Polnisch-Kurs an der NGO

Der Polnischkurs ist ein jahrgangsübergreifender Oberstufenkurs (Einführungsphase und beide Qualifikationsphasen) für Schüler/innen der NGO sowie für externe Schüler/innen. Im vierten Halbjahr der Qualifikationsphase kann im Fach Polnisch die Abiturprüfung absolviert werden (mündliche Prüfung oder Präsentation). Damit der Kurs ins Abitur eingebracht oder eine Polnisch-Abiturprüfung absolviert werden kann, muss vom Staatlichen Schulamt ein Antrag auf Wechsel der Sprachenfolge genehmigt werden.

Der jahrgangsübergreifende Oberstufenkurs findet im Schuljahr 2017 2018 mittwochs in der 10-12. Stunde (15.30-17.45) im Erdgeschoss des B-Pavillons in Raum B005 statt.

 

Informatik

Written by Sonntag, 25 Juni 2017 07:50

Informatik

Der Informatikunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag für eine zeitgemäße Allgemeinbildung. Informatische Aspekte führen zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien und beleuchten wesentliche Merkmale des selbstständigen Lernens. Der Informatikunterricht bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung zukünftiger Lebenssituationen in einer Gesellschaft vor, die zunehmend mehr durch Informationstechnologien und computerbasierte Medien geprägt wird. 

An der Neuen-Gymnasialen-Oberstufe wird das Fach Informatik als Grundkurs angeboten. Als Programmiersprache wird Java eingesetzt. Die Inhalte sind projekt- und themenorientiert ausgerichtet und werden exemplarisch vertieft. Abhängig von den Einwahlen, finden ab der Q1 Kurse für Fortgeschrittene und Anfänger statt.

Die Inhalte umfassen in der Einführungsphase:

  • E1: Internet
  • E2: Grundlagen der Programmierung

Im ersten Halbjahr der Einführungsphase werden die Funktionsweise und der Aufbau des Internets kennengelernt und eigene Internetseiten mit Hilfe von HTML und CSS erstellt. Im zweiten Halbjahr findet die Einführung in die Programmierung statt. In der Einführungsphase kann daher das Fach Informatik von den Schülerinnen und Schülern auch ohne informatische Vorkenntnisse belegt werden.   

In der Qualifikationsphase werden dagegen die folgenden Inhalte thematisiert:

  • Q1: Objektorientierte Modellierung
  • Q2: Datenbanken 
  • Q3: Theoretische Informatik
  • Q4: Wahlthema

Auf den Vorkenntnissen des zweiten Halbjahres der Einführungsphase aufbauend wird in der Q1 das Thema objektorientierte Modellierung behandelt. Dabei werden die Programmierkenntnisse erweitert und Algorithmen implementiert. In der Q2 werden relevante Fragestellungen von Datenbanksystemen betrachtet und realitätsnah in einem Datenbanksystem umgesetzt. Die Untersuchung von Wirkungsprinzipien von Auszeichnungs-, Programmier- und Datenbanksprachen erfolgt in der Q3. In diesem Halbjahr werden in Ansätzen Elemente der Theoretischen Informatik kennengelernt. Für den Kurs in Q4 ist ein Wahlthema vorgesehen. Zur Wahl stehen die Themen Betriebssysteme, Rechnernetze, Computergrafik, Prolog als Sprache der künstlichen Intelligenz, Simulationen und Chaostheorie, sowie Technische Informatik.

Chemie

Written by Sonntag, 25 Juni 2017 07:50

Chemie ist allgegenwärtig. Sie spielt in unserem Alltag eine Rolle, z. B. wenn es um unsere Gesundheit und um Stoffwechselvorgänge, um Bestandteile von Lebensmitteln und Kosmetika, um Medikamentenzusammensetzung und -wirkung, oder um Umweltfaktoren im weiten Sinn geht. 
Im Unterrichtsfach Chemie werden die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung und Nutzung fachlicher Konzepte gefördert. Sie sind notwendig, um naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Fragestellungen beantworten zu können. Um diese Kompetenzen zu erlangen, werden im Chemieunterricht vielseitige Unterrichtsmethoden eingesetzt und Experimente durchgeführt. An der Neuen-Gymnasialen-Oberstufe (NGO) stehen dafür zwei moderne Unterrichtsräume, die mit Beamer und Dokumentenkamera ausgestattet sind, neueste Labor- und Messgeräte und ein Differenzierungsraum zur Verfügung.
Der Chemieunterricht findet durchgängig in allen drei Jahrgangsstufen statt. In der Einführungsphase wird Chemie dreistündig unterrichtet. In der Qualifikationsphase gibt es die Möglichkeit, Chemie als Leistungskurs zu wählen. Im Rahmen von Projekttagen werden Chemieprojekte durchgeführt.