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Theaterabend der NGO in Kooperation mit den Landungsbrücken Frankfurt

Plakat NGO 29.5.19 logo rot 2018

Aus dem Leben eines Taugenichts nach Joseph von Eichendorff

  • Spielleitung: 

Melina Hepp (Landungsbrücken Frankfurt), Philipp A. Erbe (NGO)

Herr P. und sein Chauffeur, Eigenproduktion

  • Spielleitung: Christina Förtsch (NGO)

 Programmtexte:

 

Aus dem Leben eines Taugenichts nach Joseph von Eichendorff:

TUSCH-Produktion im Rahmen der Kooperation zwischen den Landungsbrücken Frankfurt und der NGO Spielleitung: Melina Hepp (Landungsbrücken Frankfurt), Philipp A. Erbe (NGO) Das in Eichendorffs Novelle ausgedrückte Lebensgefühl der Spätromantik kontrastieren wir in unserer Inszenierung mit dem Leitmotiv der Fremdbestimmung. Der epische Text wird durch verschiedene Formen von Brüchen zerstückelt, die psychische Integrität des Taugenichts durch Figurensplitting destruiert. Auf einer Metaebene wird das Motiv der Freiheit auf den Umgang mit der Textvorlage übertragen. Dieses Inszenierungskonzept kommentiert die Schauspielerin, die Aurelie verkörpert, im Azzlack-Slang. Dass Aurelie in Eichendorffs Novelle eine unnahbare Projektion des Taugenichts ist, passt ihr tatsächlich nicht. Die Destruktion der Identität ihres Jiggos durch das Figurensplitting verwirrt sie aber, die Inszenierung kulminiert in einer allgemeinen Rollendiffusion.

Herr P. und sein Chauffeur:

Herr P., ein reicher Immobilienmakler, ist betrunken ein guter Mensch und nüchtern ein Ausbeuter. Er will seine Tochter gewinnbringend verheiraten, aber sein Chauffeur macht ihm einen Strich durch die Rechnung...