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Bericht über das SV-Seminar 2020 im Haus am Maiberg

Am Freitag, den 30. Oktober 2020, haben sich der SV-Vorstand sowie Teile des Schüler*innenrats der Neuen Gymnasialen Oberstufe auf den Weg nach Heppenheim in das Haus am Maiberg für Soziale und Politische Bildung gemacht. Ziel dieser Exkursion war es, den Zusammenhalt der SV zu stärken und intensiv über Probleme an der NGO zu sprechen und diesbezüglich Lösungsansätze zu entwickeln.

 

 

 

 

 

 

Getroffen haben wir uns um 8:15 Uhr mit unserem Verbindungslehrer Ralph Blasche am Hauptbahnhof Frankfurt. Pünktlich um 8:34 Uhr ist der Regionalexpress vom Hauptbahnhof Richtung Heppenheim losgefahren. Angekommen hat uns direkt der starke Regen begrüßt. Nach einem ca. 15-minütigen Weg zum Haus am Maiberg wurden wir höflich von unserem dortigen Teamleiter Alex Mack empfangen. Nach einer kleinen Stärkung mit Tee, Kaffee und Keksen haben wir uns im Seminarraum zusammengefunden. Um 10 Uhr starteten wir das Seminar mit einer kleinen Kennlernrunde. Hier durften wir Schüler uns vorstellen und unsere Erwartungen und Befürchtungen präsentieren. Da wir mitten in der Corona-Zeit diese Exkursion geplant hatten, wurden uns auch die Hygieneregeln erklärt. Mit Masken und genügend Abstand wurden wir in Teams eingeteilt und haben verschiedene SV-Themen bekommen. Diese drehten sich vor allem um die Grundlagen der SV-Arbeit. Nachdem wir wussten, was wir zu tun hatten, durften wir eine Kaffeepause machen und uns wurden Kaffee, Tee und Kuchen gestellt. Dann hat die Arbeit in den Teams begonnen. Das Zusammentragen der Ergebnisse sollte um 12:00 Uhr stattfinden. Die Themen waren:

  • welche Rechte und Pflichten hat die SV?
  • wie sieht eine gute Klassenratsstunde aus?
  • Interessenvertretung und Durchsetzung gegenüber relevanten Akteur*innen.
  • Zusammenarbeit Vorstand mit dem Schüler*innen-Rat.

   

 

 

 

 

 

Unsere Aufgabe war es also, in 60 Minuten in gemischten Kleingruppen gemeinsam Hintergründe sowie Informationen, anhand von bereitgestellten Materialien und Quellen durch die Seminarleitung, zu sammeln. Um 12 Uhr haben wir uns wieder im Seminarraum getroffen, um die Ergebnisse zusammenzutragen. Es gab einige Diskussionsfragen bezüglich der Rechte und Pflichten, welche die SV hat. Nach einer halben Stunde intensiver Diskussion und Vorstellung durften wir in die Mittagspause. Nach einem Mittagessen wofür wir bis 13:45 Uhr Zeit hatten, waren wir gestärkt und motiviert um den Rest der Themen vorzustellen. Gestartet sind wir erst einmal mit einem kleinem Aufwärmspiel, um uns wieder voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren zu können. Die restlichen Themen von drei Gruppen wurden dann besprochen. Da es viel Gesprächsbedarf gab, hat die Besprechung länger gedauert als eigentlich geplant. Somit mussten unsere Teamleiter*innen etwas improvisieren, um eine gute Überleitung zu unserem nächsten Hauptthema zu finden. Zum Glück war dies nicht so schwer, da wir uns jetzt intensiv mit der Schule beschäftigt haben. In einem Schaubild, das unsere Teamleiter*innen schon vorbereitet hatten, war unsere Schule abgebildet. Unsere Aufgabe war es, nun positive und negative Kärtchen auszufüllen und diese an die passenden Bereiche der Schule zu hängen. Beispiele für diese Punkte waren u.a. für positiv ein schöner Eingangsbereich und für negativ der laute Baulärm. Das Sammeln dieser positiven und negativen Punkte hat uns besonders viel Spaß gemacht und man hat gemerkt, wie intensiv die SV zusammengearbeitet hat. Um 16:45 Uhr haben wir begonnen, Wünsche, Ziele und Lösungen zu finden. Jeder durfte zu einem bestimmten Punkt etwas sagen oder wie wir etwas Negatives in Positives ändern können. Dafür haben wir die negativen Punkte in Bearbeitungsaufgaben differenziert. Für jede Aufgabe konnten wir zwei bis drei Schüler*innen finden, die sich explizit darum kümmern wollen und sollen. Nach dieser Phase wurden wir zum Abendessen entlassen. Vor der Verabschiedung unserer Teamleiter*innen haben wir noch berichtet, was uns besonders gut gefallen hat und was uns nicht so gut gefallen hat. Abschließend verließen wir das Haus am Maiberg, um uns auf den Weg zum Regionalexpress zu machen.

Am Frankfurter Hauptbahnhof haben sich zwar unsere Wege für diesen Tag getrennt, doch sind wir durch unser Seminar stärker zusammengewachsen. Die SV-Arbeit hat in diesem Schuljahr gerade erst begonnen und wir sind motiviert, unsere Schule zu verbessern.

Bericht: Nassira Benguerich, Patricia Plock, Tirza Scrimgeour

Organisation und Konzeptualisierung: Ralph Blasche, Faruk Doganci (Verbindungs- und Vertrauenslehrer der NGO) und Alexander Mack, Hanne Kleinemas (Jugendbildungsreferent*innen des Haus am Maiberg)